| Jetzt
Schnitt |
Einführung in das digitale Audio-Schnittsystem Samplitude
Die Kursteilnehmer lernen, O-Töne in den Computer einzuspielen
und zu bearbeiten. Das heißt, Musik, Sprache und Geräusche
zu arrangieren, um einen Beitrag oder einen Trailer zu produzieren.
Wir zeigen beispielsweise, wie man Versprecher wieder raus
schneiden, Musiktitel überblenden oder Effekte unterlegen
kann. Neben der notwendigen Theorie gibt es viele praktische
Übungen und Tipps. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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| Live
on air |
Einführung in die Technik des Sendestudios und Anleitung
zum Fahren einer Live-Sendung
Auf den ersten Blick scheint ein Radio-Studio voll gestopft
mit Technik. Dabei ist alles ganz einfach. In der Mitte befindet
sich das Mischpult, rechts die Zuspielgeräte für die Tonträger
und links der Computer. Die Kursteilnehmer lernen, wie man
die Geräte bedient und welche Abläufe notwendig sind, damit
keine "Sendelöcher" entstehen und der Pegel stimmt. Wir zeigen,
wie der Faderstart funktioniert, was eine Blende ist, wie
man einen Cue-Punkt setzt oder einen Titel vorhören kann.
Neben Reglerschieben und Knöpfedrücken gibt es auch immer
Tipps für die Gestaltung einer Live-Sendung und gegen Lampenfieber.

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| CORA
- das ist Computerradio
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Nutzung der Sendeablaufsteuerung
CORA - die vier Buchstaben stehen für ein File-Archiv und
ein Programm, das man auch zur Vorbereitung und zum Fahren
von Livesendungen nutzen kann. Wir erklären, wie man mit rund
7000 Titeln, Trailern und Jingles eine Playliste baut, was
ein Fade oder ein Intro ist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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| Tipps
& Tricks für O-Ton-Jäger |
Einführung in die mobile Reportagetechnik
O-Töne machen Radiobeiträge authentischer und bunter. Also
macht sich der Radiomacher mit Mikro und Aufnahmegerät bewaffnet
auf die Jagd. Doch nicht jede Aufnahme ist auch verwertbar.
Manche geraten zu leise andere sind übersteuert oder die Hintergrundgeräusche
sind zu dominant. Der Kurs vermittelt Grundlagen im professionellen
Umgang mit dem Mikrofon und den Minidisc- bzw. Kassetten-Reportagegeräten.

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| Infotime
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OK-Einführungsveranstaltung
Info-Time ist jeden ersten Dienstag im Monat um 17 Uhr. Hier
braucht noch niemand eine Nutzeranmeldung ausfüllen. Interessenten
erfahren, was ein Offener Kanal ist, bekommen eine Führung
und Anregungen, wie man das Bürgerradio nutzen kann

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| In
zwei Stunden durchs Radio
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Ein unverbindliches Informationsangebot bei RABATZ für Schulklassen
Jugendgruppen, Kindergärten und andere pädagogische Einrichtungen.
Dabei erfahren die Kinder und Jugendlichen wie ein Radiosender
von innen aussieht, wie sich Stimmen verändern lassen oder
wie man Geräusche für ein Hörspiel herstellen kann. Außerdem
werden Spiele und Übungen rund ums Medium Radio angeboten.

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| Sprechen
und Lesen für das Radio |
Sprech- und Textvorbereitung und Übungen
"Das klingt ja wie abgelesen" ist nicht unbedingt ein Kompliment
für einen Radiosprecher. Die Kursteilnehmer lernen, wie man
Texte so vorbereitet, dass kein "Lesesingsang" über den Äther
geht und das Verstehen für den Hörer möglichst komfortabel
gemacht wird.

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| Interviewtraining |
Einführung, Fragetechnik und Übungen
Was kann ich tun, wenn mein Gesprächspartner gar nicht
mehr aufhört zu reden? Was habe ich falsch gemacht, wenn
mein Interviewpartner immer nur sehr einsilbig antwortet?
Was ist eigentlich eine Suggestivfrage? Wie ist es mit der
rechtlichen Seite? Und wie soll ich überhaupt mein Mikro
halten? Was mache ich bei einer Straßenumfrage? Diese
und andere Fragen sollen in diesem Kurs geklärt werden.

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| Bei
Stimme bleiben, in Stimmung bringen
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Sprechtraining für Anfänger
Die menschliche Stimme ist wie eine Visitenkarte. Radioneulinge
lernen in diesem Kurs die Grundlagen der Stimmhygiene, üben
den richtigen Gebrauch ihrer Stimme, aber auch Atemtechnik
und die richtige Körperhaltung.

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| Sprechtraining
für Fortgeschrittene
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Sprechtraining für Fortgeschrittene
Säuglinge haben ein kraftvolles Organ. Nur warum strengt uns
Erwachsene kraftvolles Sprechen so an? Weil wir nicht mehr
aus dem Bauch sprechen. Kursinhalt sind Lese- und Moderationsübungen
im Studio, aber auch die Auswertung von eigenem Tonmaterial.

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| (Fast)
Alles was Recht ist
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Einführung in das Presse-
und Rundfunkrecht
Wer journalistisch arbeitet, braucht das richtige Handwerkszeug.
Dabei spielt es keine Rolle, ob der Berichterstatter hauptberuflicher
Journalist ist oder Nutzer bei Radio Funkwerk. Die Kursteilnehmer
lernen, welche Rechte sie bei der Informationsbeschaffung gegenüber
einer Behörde oder einem Amt haben, aber auch wo die Grenzen
der Berichterstattung liegen (z.B. Schutz der Privat- und Intimsphäre
sowie das Verbot von Gewaltdarstellungen).
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| Schreiben
für das Radio
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Einführung und Übungen
Hören und Lesen sind ganz verschiedene Tätigkeiten. Darum
ist Schreiben eben nicht gleich Schreiben. Wer für das Hören
schreiben will, muss ein paar Spielregeln neu lernen. Es geht
im Radio nicht darum, wie "gedruckt zu reden", aber auch nicht
"wie einem der Schnabel gewachsen ist." Und weil versendet
eben versendet ist, muss der Redakteur vorher wissen, wie
er Informationen für seine Hörer aufbereitet, damit diese
sie auch verstehen können. Im Radio müssen Sätze kurz und
verständlich sein, denn hier kann man nicht nachlesen - und
auch nicht nachhören. Dieser Kurs greift Texte aus Schrift-Medien
auf und zeigt, wie sie in eine gute Hörform gebracht werden.

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| Spielregeln
im journalistischen Alltag
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Einführungsseminar
Wie gehe ich mit Informationen aus Hintergrundgesprächen,
Pressekonferenzen und bei "zufälligen" Begegnungen
um? Wie bereite ich mich selbst und die Gesprächspartner
auf ein Live-Gespräch vor? Wie wird richtig zitiert?
Wann muss man Interviews autorisieren lassen? Was ist Quellentransparenz
oder Informantenschutz? Das sind nur einige von vielen Fragen,
vor denen auch der Nutzer eines Bürgerradios steht. Dieser
Kurs zur journalistischen Praxis wird in einem 2. Teil zu
dialogischen Formen fortgeführt.

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| Bumper, Stinger und gemachten Betten |
Ein praktischer Crashkurs zur Jingle- und Teaserproduktion
Neben Einblicken in professionelle Produktionstechniken steht
die Produktion der eigenen Teaser im Vordergrund. Ein Blick
in die Trickkiste, technisch wie inhaltlich: "Wie bringe
ich in kurzer Zeit möglichst viel Information verständlich
an den Hörer?"
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| Kommunalwahlen
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Kommunalwahlen 2012
Workshop zur Aktionswoche ab dem 16. April 2012 Kalendarisch wird 2012 ein Schaltjahr, der UN zufolge das Jahr der Fledermaus und der nachhaltigen Energie. Und schon reflexartig rüsten sich die Medien für alle anstehenden Jubiläen, Events und die turnusmäßigen Gedenk- und Aktionstage. Da werden unter anderem der 300. Geburtstag des Preußenkönigs Friedrichs des Großen und der 180. des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe zu feiern sein. Auf der Skala der Sportinteressierten belegen sicher die Olympischen Sommerspiele und die Fußball-Europameisterschaften die vorderen Ränge. Vergleichsweise wenig mediale Aufmerksamkeit ist hingegen für Kommunalwahlen zu erwarten. Dabei haben diese Entscheidungen ganz direkte Auswirkungen auf unser Leben. In einer Aktionswoche im April werden darum die Wahlen der Landräte und Oberbürgermeister in Thüringen in den Focus gestellt. Wir suchen dafür interessierte Radiomacher nicht nur aus Erfurt, Weimar und Gotha, sondern auch aus den Landkreisen Gotha, Sömmerda, Weimarer Land und dem Ilm-Kreis. Der Workshop soll das technische und redaktionelle Rüstzeug für die Wahlberichterstattung im Sendegebiet geben. Workshop zur Aktionswoche ab dem 16. April 2012

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| Der
gebaute Beitrag
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Einführung
Autorentext - O-Ton - Autorentext - O-Ton - Autorentext. Und
- war das schon alles? Wie finde ich einen guten Einstieg
für meinen Beitrag? Was heißt eigentlich "anfeaturen"? Macht
ein produzierter Beitrag nicht zuviel Arbeit? Sollte ich die
Anmoderation nicht lieber selbst schreiben? Ein Beitrag kann
einfach "hingehauen" oder ein kleines "Kunstwerk" sein.

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| Grundlagen
der Moderation |
Einführung und Übungen
"Ja, hallo erstmal" - diesen Spruch verzeiht man höchstens
Rüdiger Hoffmann. Als Begrüßung im Radio sind solche Sätze
zumindest im Dauergebrauch völlig daneben. Doch was ist eine
Moderation? Und wie ist sie aufgebaut? Gibt es ein Geheimrezept?
Und was ist ein Three Element Break oder eine Moderatoren-Meldung?
Dieser Kurs gibt Einblicke in den Aufbau einer Moderation,
zeigt typische Moderationsfehler und wie man sie vermeidet.
In einer praktischen Übung werden die ersten eigenen Moderationen
geschrieben und ausgewertet. Es kann auch ein Air-Check mitgebracht
werden.

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| Das
Interview |
Einführung, Fragetechnik und Übungen
Was kann ich tun, wenn mein Gesprächspartner gar nicht mehr
aufhört zu reden? Was habe ich falsch gemacht, wenn mein Interviewpartner
immer nur sehr einsilbig antwortet? Was ist eigentlich eine
Suggestivfrage? Wie ist es mit der rechtlichen Seite? Und
wie soll ich überhaupt mein Mikro halten? Was mache ich bei
einer Straßenumfrage? Diese und andere Fragen sollen in diesem
Kurs geklärt werden.

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| Journalistische
Darstellungsformen im Überblick |
Einführung und Übungen Wo verläuft die Trennlinie zwischen
Information und Meinung, zwischen Nachricht und Kommentar?
Was sind die "großen Ws" und die "drei Ns" im Nachrichtengeschäft?
Wie bereitet man eine Reportage vor? Und warum "feature" ich
einen Beitrag an? In diesem Kurs lernen die Teilnehmer die
Formen im Hörfunk kennen, die sie nutzen können, um ihre Themen
und Inhalte zu transportieren.

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| Lokal ist nicht banal |
Lokalnachrichten im Radio
Was passiert in der Straße, im Viertel und in der Stadt? Hat der Lieblingsverein gewonnen? Wann wird der Bahnhof endlich fertig umgebaut sein? Was hat der Stadtrat entschieden? Für die meisten Leute sind Antworten auf solche Fragen wichtiger als Nachrichten aus aller Welt. Sie wollen zuallererst Nachrichten aus „ihrer Welt“, aus ihrem Umfeld haben. Lokal ist also nicht banal, sondern spannend. Was ist eine Lokalnachricht? Was muss ich beim Schreiben beachten? Wie spüre ich in Neuigkeiten auf?

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| Vom Ticker in den Äther |
Die Moderationsmeldung im Radio
Agenturen, Zeitungen, Zeitschriften und das Internet sind voller Neuigkeiten aus Politik, Sport, Kultur, Unterhaltung… Aber Radiomoderatoren können nicht einfach mit einer Zeitung ins Studio verschwinden und daraus vorlesen. Sie machen aus dem, was sie irgendwo entdecken, eine Moderation. Und das heißt: Sie schreiben für ihre Hörer nach bestimmten Regeln einen kurzen Text – eine Moderationsmeldung, kurz eine Modmeldung, noch kürzer eine Mod. Die sollte im besten Falle informativ und unterhaltsam, gern auch mal witzig sein.

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Der ratlose
Reporter |
Die Reportage im Radio
Im Studio klangen seine Texte stets geschliffen, jedes Wort war wohl gesetzt. Gut, er hatte ja auch alle Zeit der Welt, seine Sendung vorzubereiten. Doch dann musste er einmal raus auf die Straße und live berichten. Was sollte er denn erzählen? Einfach drauflos ohne Punkt und Komma? Oder Leute zu Wort kommen lassen? Wie fängt man an und wie hört man auf? Hätte er doch bloß am Reportageseminar teilgenommen. Dort hätte er gehört, dass sich Reportage nicht umsonst auf Blamage reimt – weil man einiges falsch machen kann. Doch: Mit ein paar Regeln im Kopf und Liebe zur Sache macht die Reportage vor allem jede Menge Spaß…

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| Theater
für die Ohren |
Alle nötigen Grundbegriffe einer Hörspielproduktion
werden erklärt und auch gleich in die Tat umgesetzt.
Unter Anleitung von zwei professionellen Radiomachern soll
ein sendbares Hörspiel mit bis zu 15 Minuten Länge
entstehen.

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| Hörspiel-
Workshop |
Alle nötigen Grundbegriffe einer Hörspielproduktion
werden erklärt und auch gleich in die Tat umgesetzt.
Unter Anleitung von zwei professionellen Radiomachern soll
ein sendbares Hörspiel mit bis zu 15 Minuten Länge
entstehen.

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| Recherche-Workshop |
Einführung und Übungen
Die Fülle der Informationen wird immer größer.
Doch sind die Tiefen des World Wide Web allein die „Wunderquelle“
der Informationsbeschaffung? Welche Recherchemöglichkeiten
stehen überhaupt zur Verfügung? Welche Informationsquellen
gibt es? Wie baut man Kontakte auf? Was ist ein Thema von
öffentlichem Interesse? Welchen Aufwand muss man für
eine gute Geschichte betreiben von der Idee bis zum Radiobeitrag?

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| Kleine Mikrofonkunde |
Kurs für Einsteiger und Fortgeschrittene
Schon bei der Aufnahme von O-Tönen entscheidet sich, wie der Beitrag später akustisch über den Sender gehen wird. Und dafür ist es wichtig, das richtige Mikrofon auszuwählen - also Kugeln, Keulen und Nieren. Neben dem Kennenlernen der Funktionsprinzipien und Wirkungsweisen von Mikrofonen werden auch Problemsituationen des Aufnahmealltags durchgespielt oder der Unterschied zwischen XY, AB und MS-Stereofonie erläutert.
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Primetime
im Radio |
Primetime im Radio,
Workshop zur Morgensendung Funkwecker
Sie begleitet den Hörer beim Aufstehen, beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit und ist das Herzstück eines jeden Radiosenders - die Morningshow. In dem einwöchigen Workshop soll den Teilnehmern vermittelt werden, wie Themen lokal aufbereitet werden können und welche Formen der Präsentation am besten für deren Umsetzung geeignet sind. Weitere Schwerpunkte des Workshops sind die Auswertung von Pressemitteilungen und das Schreiben fürs Hören. Last but not least geht es auch um die richtige Musikauswahl am Morgen. Schließlich soll der Hörer nicht vor Schreck das Frühstücksei fallen lassen.

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lokal ist nicht
trivial |
Wer hat die besten Chancen der neue Oberbürgermeister zu werden, wo entstehen neue Radwege und wann wird endlich das neue Fußball-Stadion gebaut? Lokale Nachrichten sind für die Hörer oft wichtiger als die großen Weltnachrichten. Schließlich sind die Hörer von diesen Nachrichten manchmal sehr direkt betroffen. Lokalnachrichten sind schwieriger zu schreiben als Weltnachrichten. In der Regel gibt es keine Agentur- meldungen als Grundlage. Lokale Nachrichten sind oft zu 100 Prozent selbst recherchiert. Außerdem werden sie von den Hörern noch kritischer als die Welt-Nachrichten betrachtet. Fehler fallen schneller auf. Eine weitere Kunst ist die richtige Formulierung der lokalen Nachrichten. Nur so gelingt der Spagat zwischen guter lokaler Berichterstattung und provinziellen Belang-losigkeiten. Ein positives Beispiel war im Jahr 2009 die Berichterstattung der lokalen Medien rund um das neue Erfurter Stadtlogo.

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Die Welt mit
den Ohren sehen |
Als Praxispartner des interdisziplinär ausgerichteten Masterstudienganges Kinder- und Jugendmedien an der Universität in Erfurt bietet Radio Funkwerk ein Seminar zum Radiomachen für kleine Hörer an. Die Lehrveranstaltung vermittelt das redaktionelle und technische Grundwissen für die Produktion von Hörfunkbeiträgen für Kinder. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars wird die Hörspielbearbeitung einer Geschichte und deren praktische Umsetzung sein. Die Ergebnisse der studentischen Radioarbeiten werden im Rahmen des Kinderradio-Projektes „Fledermausfunk“ ausgestrahlt.

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Vom Hörereignis zum Parameter
und zurück |
Jeder Ton ist eine Schallwelle. Je schneller sie schwingt, desto höher ist die Frequenz. Aber wird der Ton damit auch lauter? Die Lautstärke wird eigentlich in Phon gemessen. Aber warum pegeln wir eine Aufnahme auf 0 dB aus? Zwischen Hörschwelle und Schmerzgrenze liegen 130 dB. Ein Pegelunterschied von 6 dB führt zu einer Verdopplung oder Halbierung des Signals. Von Samplingrate über Headroom bis Signal-Noise-Ratio begegnen uns im Studioalltag viele dieser technischen Begriffe. Diese Schulung hilft, sie zu verstehen und sinnvoll anzuwenden.

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| Mikrophonsprechen |
Die Wirkung von gesprochenen Textvorlagen entsteht aus der Fähigkeit der Sprecher, die Mitteilung und den Gestus des jeweiligen Textes zu erfassen und in lebendigem und unmittelbarem Sprech-Reden erlebbar zu machen. Die Professionalisierung des Mikrophonsrechens kann durch Training erreicht werden. Das betrifft das Sprech-Denken als Lesebasis, den Aufbau einer funktionalen Sprechhaltung und die Dynamik des Ausdrucks. Trainiert werden in diesem Kurs Notationsverfahren zur gedanklichen und expressiven Textstrukturierung, assoziatives Denken als Basis des Sprechens sowie Techniken zur dynamischen und variablen Sprechweise als Mitteilungshaltung.

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| Young Leaders |
Eine Veranstaltung der Stiftung für politische und christliche Jugendbildung e.V. mit Unterstützung der Ludwig-Erhard-Stiftung, der Heinz Nixdorf Stiftung sowie das Bundesministerium der Verteidigung.

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| Den Teufel mit Tinte vertreiben |
Die Luther-Dekade 2008 - 2017 in Vorbereitung des 500. Jahrestages des Thesen-Anschlages von 1517 hat bereits begonnen. Die Stadt Erfurt widmet nun der Romreise des Reformators 2010/11 ein kulturelles Doppeljahr. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und ein Multimediaspektakel. Mit dem Themenprojekt zu Martin Luther will auch das Bürgerradio einen Beitrag leisten. 1501 kam der junge Martin Luther zum Studium der Rechtswissen-schaften nach Erfurt. 1505 trat er gegen den Willen seines Vaters in den Orden der Augustiner Eremiten ein. Fünf Jahre später sandte ihn der Erfurter Konvent nach Rom, um Streitigkeiten innerhalb des Ordens zu klären. Mit der Überzeugung „Es gibt keinen Zweifel, dass die römische Kirche von Gott vor allen anderen geehrt sei.“, machte sich der Mönch 1510 auf die beschwerliche Pilgerreise in die „Ewige Stadt“. Doch als ihn Jahre später der päpstlichen Bann trifft, schrieb er enttäuscht: „Gibt es eine Hölle, so steht Rom darauf.“ Der Streit mit Papst und Kaiser haben das „sächsische Mönchlein“ in seiner Zeit eben so bekannt gemacht wie seine virtuose Nutzung der damals neuen Medien. Die Reformation kam als Medienkampagne daher. Ohne die Erfindung der Druckkunst hätten die Ideen Luthers niemals so eine Öffentlichkeitswirkung entfalten können. Tinte und die deutsche Sprache waren die erfolgreichen publizistischen Mittel der Bewegung. Die Legenden um den Reformator Luther nahmen dagegen noch den alten Weg, den der Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Hammerschläge an die Wittenberger Schlosskirche oder der Tintenfleck auf der Wartburg, so symbolträchtig sie sein mögen, gehören eher in das Reich der Fama.

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